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News von VIALDIE

„Menschlichkeit ist unser höchster Anspruch“

Bestattungen Vialdie Bremen

Liebe Angehörige, liebe Besucher unserer Homepage,

nach der Eröffnung unserer Feierhalle, die einen überaus großen Zuspruch gefunden hat, haben wir uns nochmals vergrößert.

Sowohl durch unseren neuen Mitarbeiter, Herrn Jeffrey Idun, als auch räumlich, durch Hinzunahme der oberen Etage.

So können wir durch einen zusätzlichen Gesprächsraum für unsere Angehörigen, auch weiterhin gewährleisten, dass wir uns immer genug Zeit für Ihre Anliegen nehmen können.

Zusätzliche Büroräume sorgen weiterhin für einen geordneten Ablauf, wie Sie es von uns gewohnt sind.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Angehörigen, die uns ihr Vertrauen in Zukunft schenken werden.

Ihr VIALDIE Team

„Wir wollen den Menschen Kraft geben“

Ein wohlklingender Name

Bestattungen Vialdie Bremen Grawe Inhaber

BestattungsWelt zu Besuch bei VIALDIE Bestattungen

Text: Jutta Riedel, BW 05.2015

Bremen ist der Sitz des Unternehmens von Inhaber Stefan Grawe, der hier in nur acht Jahren Erstaunliches erreicht hat. Das Unternehmen setzt seit seiner Gründung auf „seriöse Bestattungen zu Niedrigpreisen“. Die BestattungsWelt möchte wissen, was das bedeutet, wie zufrieden die Kunden mit dem Angebot sind und natürlich auch, ob sich das rechnet.

BW: Herr Grawe, wie ist der ungewöhnliche Name VIALDIE entstanden und was bedeutet er?

SG: Tatsächlich werde ich oft danach gefragt. Ich muss Sie aber leider enttäuschen: Es gibt keine Bedeutung, auch keine versteckte. Ich habe nach einem Namen gesucht, der einzigartig ist. Er sollte nicht nur gut klingen, sondern auch so, als ob man ihn schon mal gehört hätte ...

BW: Ich denke, das ist Ihnen gelungen. Sie haben auch Erfahrung im Marketing, wie sind Sie Bestatter geworden?

SG: Ich war zunächst Physiotherapeut, habe dann einen kaufmännischen Beruf erlernt und war anschließend selbstständig im Bereich Werbung und Marketing tätig. Das hat mich aber irgendwann nicht mehr befriedigt. Mit Anfang vierzig habe ich nach etwas anderem gesucht.

BW: Sie haben dann ein Praktikum bei einem Bestatter in Worpswede gemacht.

SG: Genau, und aus den üblichen drei Monaten wurde ein Jahr. Ich habe schnell gemerkt, dass in diesem Beruf Dinge gefragt sind, die mir persönlich liegen, zum Beispiel anderen Menschen zuhören zu können.

BW: Gab es ein besonderes Erlebnis, das Ihre Entscheidung mit beeinflusst hat?

SG: Eigentlich sogar zwei: Beim Tod meiner Großeltern war ich über vieles erschrocken, was ich selbst anders und besser machen wollte. Und während meines Praktikums habe ich miterlebt, wie Eltern ihren 18-jährigen Sohn durch einen Unfall verloren hatten. Nach der Trauerfeier kamen sie zu mir, und die Art und Weise, wie sie sich bei mir bedankt haben, war sehr berührend. Ich glaube, dass ich es in diesem Moment wusste – dieser Beruf ist die richtige Lebensaufgabe für mich.

BW: Was machen Sie denn anders als andere?

SG: Wir nehmen uns sehr viel Zeit für jedes Gespräch. Ich versuche die Menschen, die sich an uns wenden, so zu behandeln, wie ich selbst als Angehöriger in einer Trauersituation
behandelt werden möchte.

BW: Ihre Einrichtung erinnert tatsächlich eher an ein Wohnhaus, oder täuscht mich das?

SG: Ganz genau. Bei uns gibt es eine sehr familiäre, wohnliche Atmosphäre, Luft zum Atmen. Keine düsteren oder sterilen Farben. Zum Beispiel haben wir auch einen sehr schönen Garten, wo oft die Trauergespräche stattfinden. Aber natürlich haben wir auch eine besondere Philosophie, die allen Mitarbeitern entspricht.

BW: Mir fallen natürlich auch die freundlichen und lachenden Gesichter auf ...

SG: Ja, bei uns wird viel gelacht. Es kann doch nicht sein, dass ein trauernder Mensch zum Bestatter kommt und dort fast versteinert empfangen wird – nicht wir brauchen Trost, sondern unsere Kunden. Und denen tut es gut, wenn wir nicht zu steif sind, wir tragen auch nicht zwanghaft schwarz.

Bestattungen Vialdie Bremen Grawe Trauerbegleiterin

BW: Sie haben im Team auch eine ungewöhnliche Trauerbegleiterin ...?

SG: (lächelt) Das stimmt. Curly ist meine Pudeldame. Es tut vielen Angehörigen gut, wenn bei den Trauergesprächen ein Wesen dabei ist, das sie streicheln können und das von ihrem Schmerz nichts weiß.

BW: Das kann ich mir gut vorstellen. Möchten Sie noch etwas über Ihr professionelles Team verraten?

SG: Ich habe bewusst nur Quereinsteiger eingestellt, weil ich dachte, es ist leichter, mit diesem Konzept neu anzufangen – ohne festgefahrene Vorstellungen, wie ein Bestatter arbeiten sollte. Der Teamgeist bei uns ist hervorragend, das freut mich besonders.

BW: Sie sind inzwischen zu sechst, wie ist die Arbeitsaufteilung?

SG: Wir sind alle Trauerbegleiter, seit einiger Zeit übernehme ich auch immer mehr Trauerreden selbst. Da ich dafür einen freien Rücken brauche, bin ich sehr dankbar, dass mir meine Geschäftsführerin, Frau Zeller, dies ermöglicht.

BW: Sie haben noch weitere Alleinstellungsmerkmale, z. B. bei der Trauerfeier?

SG: Wir ermutigen zu individuellen Abschieden, bieten ein großes Farbspektrum bei den Dekorationen an und fordern die Angehörigen auf, persönliche Gegenstände in die Dekoration zu integrieren. Und wir stellen den Sarg quer auf und nicht längs.

BW: Interessant, warum das?

SG: Weil es die Distanz zum Verstorbenen verringert. Bei einem Krankenbesuch setzt man sich auch neben den Patienten und nicht an sein Kopfende, das ist viel natürlicher.

„Weniger bezahlen heißt nicht, weniger geliebt zu haben.“

BW: Jetzt noch eine Frage zum betriebswirtschaftlichen Aspekt. Sie werben mit dem Satz „Weniger bezahlen heißt nicht, weniger geliebt zu haben.“ Und bieten tatsächlich sehr günstige, noch dazu transparente Preismodule an. Wie schaffen Sie das?

SG: Indem wir alle technischen Abläufe wie die Überführung und Kühlung auslagern. Das spart uns hohe Fixkosten, wir benötigen keinen Fuhrpark etc. Das heißt aber nicht, dass wir die Kremation im Ausland durchführen, wie anfangs spekuliert wurde. Wir nutzen immer die regionalen Krematorien.

BW: In Bremen gab es zum Zeitpunkt Ihrer Gründung bereits einige Bestatter. Wie haben die Kollegen auf Sie reagiert? Die sogenannten „Billigbestatter“ haben ja nicht den besten Ruf.

SG: Es hat einige Zeit gedauert, bis wir akzeptiert wurden. Es ist ja in der Branche unüblich,
Preise zu veröffentlichen. Wir sind der einzige Niedrigpreisbestatter in Bremen, haben damit eine Nische gefunden und diese genutzt. Von den Angehörigen erhalten wir so positive Rückmeldungen, dass uns das in unserem Tun bestärkt. Und die Anzahl von Sterbefällen, die wir inzwischen betreuen, bestätigt uns ebenfalls.

BW: Mich persönlich haben Sie bereits überzeugt – wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?

SG: Wir bauen an und eröffnen noch in diesem Jahr eine eigene Trauerhalle hier auf unserem Grundstück. Damit können wir dem Bedürfnis nach individuellen Trauerfeiern und Abschiednahmen noch wesentlich besser entsprechen als bisher.

BW: Sie arbeiten seit einigen Jahren mit der ADELTA.BestattungsFinanz zusammen. Warum und was bedeutet das für Sie?

SG: Gerade in unserem Preissegment bedeutet das eine ganz große Erleichterung. Wenn ein Kunde mit den Kosten überfordert ist, bietet die ADELTA Ratenzahlungen zu hervorragenden Bedingungen an. Und ich muss mir keine Sorgen um den Eingang der Rechnung machen.

BW: Wir wünschen Ihnen alles Gute und bedanken uns für das Gespräch.

VIALDIE Bestattungen ist ein mutiges und ungewöhnliches Unternehmen mit vielen Sympathiepunkten. Die Entscheidung für die Premiumdienstleistung des Marktführers ADELTA.Bestattungs-Finanz hat sich für Herrn Grawe, der besonders effizient arbeiten muss, auch besonders gelohnt.